Neuzugänge Wasielewski und Massoud zu sehen

PERSONALROCHADE BEIM BERGISCHEN HC

In der Winterpause ordnet der Bergische HC seine Personalplanungen für die kommende Spielzeit. So stehen bereits zwei Neuzugänge für den Sommer und drei Abgänge zum Ende der laufenden Saison in der LIQUI MOLY HBL fest.
Von der HSG Nordhorn-Lingen wechselt der 26-jährige Johannes Wasielewski ins Bergische Land, wo der Rückraumrechte einen Zweijahresvertrag unterzeichnet hat. Wasielewski, gebürtig in Halle an der Saale, durchlief seine handballerische Grundausbildung in den Nachwuchsmannschaften des SC Magdeburg. Seine erste Profistation in der 2. Handball-Bundesliga absolvierte der Linkshänder beim Dessauer HV und wechselte über den TV Emsdetten vor zwei Jahren zur HSG Nordhorn-Lingen. „Mit Johannes erhalten wir die gewünschte dritte Alternative auf Rückraum rechts. Seine Dynamik und seine Qualitäten im Konterverhalten werden uns weiterhelfen“, kommentiert BHC-Geschäftsführer Jörg Föste.

Die durch den Wechsel von Tim Nothdurft zu den Rhein-Neckar Löwen freiwerdende Position auf Linksaußen besetzt in der kommenden Spielzeit der 19-jährige ägyptische Nationalspieler Belal Ibrahim Massoud vom Al Ahly Handball Club. Sein Kontrakt mit den Bergischen Löwen ist über drei Jahre bis zum 30. Juni 2027 abgeschlossen. Jörg Föste zum Transfer: „Belal ist ein spektakulärer Linksaußen, der ungemein viel Spielfreude ausstrahlt. Als Positionspartner für Noah Beyer eine sehr vielversprechende Option.“

Zudem stehen drei Abgänge im Sommer 2024 fest. Torhüter Peter Johannesson wird die Bergischen Löwen ebenso verlassen, wie Kreisläufer Tom Bergner – derzeit ausgeliehen in die 2. Handball-Bundesliga an die Eulen Ludwigshafen – und Rückraumspieler Alexander Weck, der aktuell auf Leihbasis für Eintracht Hagen in der zweiten Liga aufläuft. „Für Alex und Tom galt es, eine echte sportliche Heimat zu finden. Die kann der BHC für die nahe Zukunft nicht bieten“, ordnet Jörg Föste die Entscheidungen ein und ergänzt: „Peter möchte in der nächsten Saison unbedingt auf Clubebene europäisch spielen. Auch das können wir aktuell nicht garantieren, wie jeder weiß. Wir wünschen den dreien von Herzen alles erdenklich Gute.“